Teamsupervision
Shownotes
Viele kennen Supervision vor allem als Teamsupervision, bei der es darum geht, Probleme oder Konflikte innerhalb des Teams zu klären, die mitunter krisenhafte Ausmaße annehmen können. Darüber sprechen wir mit dem Mediator, Coach und Supervisor Nils Witt aus Münster, der sich intensiv mit Krisen in Teams und deren Auswirkungen auf Teamsupervision beschäftigt hat. Seine Haltung und Perspektive auf das Thema speist sich aus seinen persönlichen Erfahrungen, seiner (Berufs-)Biografie, aber auch aus seinen unterschiedlichen Weiterbildungen, die insbesondere in der systemischen Beratungstradition verortet sind und dadurch an verhaltenstherapeutische Ansätze besonders anschlussfähig sind. Henning und Tina vertreten, wie aus den vorherigen Folgen bereits bekannt sein dürfte, eher die sozialwissenschaftlich hermeneutisch-reflexive supervisorische Beratungstradition, die näher an psychoanalytischen Ansätzen und dem Verstehen verortet ist, sich aber deutlich von pathologisierenden und individualisierenden Positionierungen distanziert. Im Gespräch führen diese unterschiedlichen Perspektiven stellenweise zu leichten Irritationen, die uns nicht gelungen sind in dem Moment aufzulösen. Vielleicht ist das auch ein Beispiel für klassiche Dynamiken in Teamsupervision, wenn in der akuten Gesprächssituation nicht direkt über das was ist gesprochen werden kann - sei es z.B. durch Macht und Abhängigkeiten, durch Harmoniewünsche, durch das Fehlen der richtigen Worte oder durch andere soziale Einflussfaktoren. Wir freuen uns daher auf jede geteilte Erfahrung auf unseren social media Plattformen: bei Podigee unter https://ueberblick.podigee.io, bei Instagram unter ueberblick_podcast, oder bei LinkedIn auf Tinas oder Hennings Profil.
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